Strategien für Nachrichtentrading

Strategien für Nachrichtentrading

Die Marktpreise können von unterschiedlichen Details und statistischen Angaben erheblich beeinflusst werden, die in der Regel in einem speziellen Kalender verzeichnet werden. Da die Nachrichten kaum voraussagbar sind, weil diese nicht selten ganz unerwartet veröffentlicht werden, sind Statistiken keine Überraschung, da ihre Veröffentlichungsdaten schon vorher allgemein bekannt sind.

Nachrichtentrading ist ein einfaches und effektives System. Handel anhand der statistischen Daten wird als Teil der gesamten Strategie betrachtet. Um von dem Handel nach diesem System zu profitieren, ist ausreichend sich den Wirtschaftskalender anzuschauen, der die wichtigsten makroökonomischen Statistiken liefert, und eine demnächst bedeutende Veranstaltung aussuchen, die die Börsennotierungen beeinträchtigen könnte. Das ist ziemlich einfach.

Wichtige Veranstaltungen werden in allen Kalendern extra markiert. Worauf muss man aber besonders achten? Auf das Datum, präzise Zeit sowie den Vermögenswert, auf den diese Veranstaltung eine Auswirkung haben kann.

Einfaches Beispiel hierfür. Angenommen, dass am Donnerstag 21. Januar die Europäische Zentralbank eine Sitzung hat. Das ist eine wichtige Veranstaltung für Euro, da die Politik der Zentralbank seinen Kurs bestimmt. Die Sitzung beginnt um 16.30 GMT. Dies bedeutet, dass man an dem Tag um diese Zeit bereit sein soll, einen Trade zu eröffnen.

Die Simplizität dieser Strategie liegt darin, dass man nicht allzu lange überlegen muss, ob die veröffentlichten statistischen Angaben positiv oder negativ sind, oder inwieweit diese Euro und andere Währungen in der Zukunft beeinflussen werden. Das Wichtigste ist nur, einen schnellen Profit von dem Zuwachs an Volatilität zu erzielen.

Nach der Veröffentlichung der wichtigen statistischen Angaben muss man vor allem die Marktreaktion bewerten. Dieser Marktimpuls schafft wirklich beispiellose Handelsgelegenheiten für binäre Optionen Trader. Führen wir unser Beispiel weiter fort. Unterstellt man, dass die EZB an der jeweiligen Sitzung entschieden hat den Zinssatz zu senken, wird Euro in diesem Fall schwächen. In dieser Situation kann man eine „Down“-Option auf das Währungspaar EUR/USD kaufen. Sollte aber dementgegen eine Zinserhöhung vereinbart werden, wird sich Euro zweifelsohne erholen. Daher kann man in eine „Up“-Option aufs Währungspaar EUR/USD investieren.


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